
Die Violine (oder auch Geige) ist das verbreitetste Streichinstrument und gehört zu den ausdrucksstärksten Instrumenten überhaupt. Die bis heute im Wesentlichen unveränderte Form der Violine ist seit etwa 1540 gebräuchlich.
Die Violine ist mit vier Saiten im Quintenabstand (g - d’ - a’ - e’‘) bespannt, die am unteren Ende des Korpus am Saitenhalter am oberen Ende des Halses im Wirbelkasten befestigt sind. In der Mitte des Korpus drücken die Saiten den hölzernen Steg auf die Decke; dadurch werden die Schwingungen der Saiten auf den Korpus übertragen.
Die Violine wird im linken Arm mit dem Hals vom Spieler weg gehalten; die linke Hand greift die Saiten die rechte Hand den Bogen mit dem die Saiten gestrichen werden.
Auf dem Griffbrett befinden sich keine Bünde. Daher muss der Geiger, um den Ton einer Saite zu erhöhen, die niederzudrückende Stelle genau treffen.
In der Familie der Geigeninstrumente ist die Violine das Sopraninstrument und nicht nur in der klassischen Musik vielseitig einsetzbar. Es gibt eine nahezu unüberschaubare Anzahl an Kompositionen von der Orchester- über die Kammermusik bis hin zu Solokompositionen. Daneben ist die Violine auch in der Volks-, Unterhaltungs- und Tanzmusik weit verbreitet und wird in den letzten Jahren zunehmend in der Pop- und Jazzmusik eingesetzt.
Anfangsalter: ab 5 Jahren