
Man weiß nicht genau, wo die Gitarre herkommt, vermutet aber, dass die sie unmittelbar mit dem Bogen zu tun hat, der beim Abschießen eines Pfeiles die Darmsaite oder Sehne des Bogens derart in Schwingung brachte, dass dabei Töne entstanden sind. Der nächste Schritt war, dieses Geräusch mittels eines Resonanzkörpers zu verstärken, was vermutlich im vorderasiatischen Raum geschah.
Auch die Griechen hatten schon Instrumente wie die Kithara, die später bei den Römern einen guten Anklang fand. Im 13. Jahrhundert wurden in Spanien die ersten damals noch 4-saitigen Gitarren nachgewiesen. Im Mittelalter gab es in Mitteleuropa diverse Instrumente aus der Familie der Gitarren, wie z.B. Kithara, Lyra, Psalter, Cister und Laute. Im russischen/mongolischen Raum setzte sich die Balalaika durch.
Richtig populär wurde die Gitarre erst im 20. Jahrhundert. Zum einen wurde sie Begleiterin bei Wanderungen oder in der Freizeit, zum anderen wurde sie in der Beatmusik eingesetzt. Durch die Entwicklung von Tonabnehmern und den wesentlich unempfindlicheren Solid-Body erlangte die Gitarre ihre heutige Beliebtheit.
Zur Familie der Gitarre gehören unter anderem die Mandoline, die Ukelele, das Banjo und viele andere Saiten-Instrumente. Die Gitarren selbst unterteilen sich in Akustische- Konzert- Western- 12-Saitige- Hawaii- Resonator- Elektro- oder auch Bass-Gitarren, die meist auch noch in verschiedenen Versionen erhältlich sind z.B. voll- bzw. halbakustisch und für Rechts- u. Linkshänder. Die Gitarre findet Anwendung in der Klassik, beim Flamenco, beim Jazz, Country, Blues, Beat, Rock‘n Roll, Pop und auch in der Weltmusik.
Für Kinder gibt es größengerechte Instrumente.
Anfangsalter: ab 6 Jahren